Mediation

Was ist Mediation?

In Konflikten spielen unterschiedliche Interessen, Sichtweisen, Gerechtigkeitsvorstellungen, Bedürfnisse, Wünsche eine Rolle. In der Mediation soll aus dem Verständnis der Unterschiedlichkeit ein gemeinsamer Verstehensprozess in Gang kommen. Durch wechselseitiges Verständnis und Veränderung der eigenen Haltung kann in der Mediation der Konflikt bearbeitet werden. Diesen Prozess begleiten Mediatoren. Voraussetzung für das Gelingen einer Mediation ist die Motivation der am Konflikt Beteiligten, diesen beizulegen.

Weitere Informationen zu Mediation und zu Anwendungsgebieten finden Sie unter
www.bafm-mediation.de www.bmev.de

Kompetenz

Ausgebildet bei Lis Ripke (Heidelberger Institut von Mediation), Jack Himmelstein (New York), Gary Friedman (San Francisco) und John Hayns (New York) erfolgte 1998 die Anerkennung zur Mediatorin (BAFM) und zur Mediatorin (BM) im Jahr 2004. Anerkennung als Ausbilderin durch beide Berufsverbände. Seit 2013 Mitarbeit im Heidelberger Institut für Mediation.

BM Ausbilder A   Mediator M BM

Schwerpunkte

Die Schwerpunkte im Bereich Mediation liegen in der Familienmediation (Trennungs- und Scheidungsmediation, Ehemediation, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften), Nachfolgeregelungen in FamilienBetrieben, ErbMediation vor und nach dem Erbfall, Mediation in der Arbeitswelt, Mediation mit Teams und größeren Gruppen.

Gestalten durch Mediation

Der Ruf nach Mediator_innen wird meist laut, wenn sich Konflikte in der Sackgasse befinden – meist private Konflikte zwischen Frau und Mann in Trennung oder betriebliche Konflikte, aber auch öffentliche Konflikte, wie die Streiks der GDL, von Lufthansa oder um die Zukunft von Stuttgart 21 (Heiner Geissler - Mediator oder Schlichter?).

Mediation kann mehr als nur bereits bestehende Konflikte zu bearbeiten.

Mediation kann auch präventiv eingesetzt werden - zu Zeiten, in denen vernünftig miteinander gesprochen wird, was passieren soll, wenn andere Zeiten anbrechen.

Gestalten durch Mediation

bei Familien - zur Gestaltung von nationalen oder bi-nationalen Eheverträgen
bei Familienunternehmen - zur Gestaltung der Übergabephase mit allen Familienangehörigen
bei Erben - zur Gestaltung von Testamenten und Erbverträgen
bei ElderMediation - zur Gestaltung von Senior_innenWGs oder Mehrgenerationenprojekten
bei Wirtschaftsmediation - zur Gestaltung der Zusammenschlüsse von Betrieben und Kooperationen
in der Politik - bei der Gestaltung von Koalitionsvereinbarungen
in Kirche, Kultur, Sport und vielen anderen Kontexten - bei vielfältigen Konstellationen

Weitere Details

CoMediation mit dem polnischen Kollegen Konrad Sobczyk aus Warschau, zweisprachig im polnisch-deutschen Kontext.
www.mediatorzy.pl

Eingetragen in das von der IHK Heilbronn geführte Verzeichnis der Mediatoren und Schlichter.
www.heilbronn.ihk.de/mediation

Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit Herrn Yuriy Dederivy von der IHK Lemberg
laurn@realty.lviv.net

Mitunterzeichnerin der Breslauer Erklärung zur bi-nationalen Kindschaftsmediation vom 08.10.2007 Breslauer Erklärung vom 08.10.2007 25 KB